Die Kolpingfamilie hat einen Stolperstein für den ehemaligen Dahner Pfarrer Schwalb gestiftet


Aus einer Diskussion heraus über die Opfer des Nationalsozialismus des 3. Reiches von 1933 bis 1945, viele von uns haben es erlebt, wurden verschiedene Gruppen aufgezählt. Es waren besonders Juden. Jeder ist heute noch erschüttert, dass „der Nationalsozialismus“ 6 Millionen Juden umgebracht hat. Es waren auch unschuldige Kinder und Frauen dabei, die nur wegen ihrer Rasseenzugehörigkeit, ohne jegliche Schuldfähigkeit umgebracht wurden.

Trotz dieser Katastrophe dürfen wir nicht die anderen Gruppen der Opfer des Nationalsozialismus vergessen. Ich habe deshalb als Mitglied der Kolpingfamilie vorgeschlagen, auch den von der SA Göllheim so brutal zugerichteten Dahner Pfarrer Jakob Schwalb, er starb an diesen Folgen , nicht zu vergessen Er war Nachfolger des Dekan Rauth und war nur von 1933 November bis Juni 1934 Pfarrer in Dahn. Nach der kurzen Zeit ist er dann an den Folgen der Misshandlungen durch die SA. verstorben. Wer einen Bericht über diese Vorgänge lesen will, der kann dies tun. Hier ist ein Auszug aus der Pfarrchronik der Pfarrei Göllheim.


Für diese Opfer des Nationalsozialismus wurden in Dahn Stolpersteine gesetzt. Auch für den Pater-Ingbert-Naab wurde an seinem Geburtshaus und für viele Juden wurden Stolpersteine gestiftet und gesetzt. Der Stolperstein für den Pfarrer Jakob Schwalb wurde vor das Pfarrhaus, auf stadteigenes, nicht auf kircheneigenes Gelände gesetzt, in dem er ja als Dahner Pfarrer gelebt hat.


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