Jahreshauptversammlung: 7.3.2005


Lied: Gib uns Frieden jeden Tag, S. 911

Begrüßung und Schriftlesung:

Herr Präses, liebe Mitglieder der Kolpingfamilie, ich begrüße Sie alle recht herzlich . Seid alle willkommen zu unserer Jahreshauptversammlung im Jubiläumsjahr 2005.

Wie die Vorstandschaft einstimmig beschlossen hat, soll unser Leitwort zum Jubiläum lauten:

Geschwisterliches Miteinander in unserer Kolpingfamilie, in unserer Gemeinde, in unserer Kirche.

Die Zielsetzung für jede Kolpingfamilie durch unseren Gründer Adolf Kolping ist: Eine familienhafte Gemeinschaft anzustreben. Somit verbinden wir in unserem Leitwort zum 75. Jubiläum im Jahre 2005 Tradition und Neuzeit miteinander.

Unser Beitrag zum Hungertuch unserer Pfarrei St. Laurentius Dahn, ist nach Besprechung mit mehreren Kolpingschwestern und Kolpingbrüder, besonders von Harald, dem Vorsitzenden der Kolpingjugend und von mir entworfen und hergestellt worden .Es soll den Inhalt unseres Leitwortes für das Jubiläumsjahr zum Ausdruck bringen. Inzwischen haben unseren Beitrag zum Hungertuch vermutlich alle gesehen. Ich muss auf den Inhalt nicht mehr eingehen.(Anbetung ohne Nächstenliebe ist unglaubwürdig)

Als Mitglied des Dekanatsrates des Dekanats Pirmasens und als Mitglied des Diözesanrates der Diözese Speyer arbeite ich u. a. im Arbeitsauschuss „Innerkirchliche Fragen und Angelegenheiten, Untertitel, geschwisterliches Miteinander in unserer Kirche mit.

Ich arbeite mit vielen namhaften, sehr engagierten Christen der Diözese zusammen und erfahre dort; dass alle der Überzeugung sind, dass unsere Kirche nur dann eine Zukunft hat, wenn Menschen in der Kirche, in der Gemeinde angenommen fühlen, vertrauensvoll sich auf Augenhöhe begegnen, ihrer Kirche als solidarische Gemeinschaft und in Ihrer Kirche, in Ihrer Gemeinde ein Stück Heimat erfahren.

Deshalb bin ich davon überzeugt, dass unser Leitwort für das Jubiläumsjahr angemessen und richtig ist. Als Kolpingfamilie sollten wir uns alle unter dieses Leitwort stellen.

Auf der Titelseite unseres Programms steht neben unserem Logo: geschwisterliche Kirche, familienhafte Gemeinschaft,auch: Kolpingfamilie Dahn – St Laurentius. Das heißt: eine >Kolpingfamilie muß auch in die Pfarrei eingebunden sein. Es sollten von ihr viele Impulse ausgehen und es sollten viele ehrenamtliche Helfer mitten in der Pfarrei stehen.

Wenn wir an unsere Kirchenchormitglieder, an die Cecilia, Sakristanin, an den Waldemar, an die Blumenschmücker, an die Kolpingjugend und die vielen stillen Helfer denken, dann ist das bereits etwas. Wir dürfen in diesem Zusammenhang aber nicht nur die letzten 3-4 Jahre sehen. Es gibt ja auch noch einige, die 50 Jahre und länger mitten in der Pfarrei standen. Die Momentaufnahmen wären sicher nicht gerecht.


Nun ein kurzer Impuls, der auch diesen Geist ausdrückt und uns zum Nachdenken bringen soll.

Lesung S.430

Bericht des 1. Vorsitzenden:

Ein besonderes Ereignis im vergangenen Vereinsjahr war wohl die Neugründung einer Kolpingjugendgruppe.

Zum jetzigen Zeitpunkt will ich dazu nicht sagen, Das werden wohl Harald und vielleicht auch Martin nachher tun.

Nur so viel: Wir freuen uns über diese Gründung und heißen die jungen Leute in unserer Mitte herzlich willkommen. Einige, aber besonders Harald

haben in der Kolpingfamilie schon beachtlich mitgearbeitet.

Aber nun den Bericht zum vergangenen Vereinsjahr:

Nach der Jahreshauptversammlung im Jahre 2004, das war am 26.April, war am 1. Mai das Bezirkstreffen am Hochstellerhof. Vielleicht kann nachher Marlene dazu etwas sagen.

Am 10. Mai 2004:

Unter der seid Jahren bei uns laufenden heimatkundlichen Serie: Kennst Du die Kirchen Deiner Heimat, besuchten wir jeweils mit einer Führung, die ehemalige Wallfahrtskirche Rumbach und die Wehrkirche Bundenthal, sowie die Wendelinuskapelle in Bundenthal. In der Bundenthaler Kirche hielten wir eine Maiandacht und kehrten dann in Bundenthal im Gasthaus zur Krone, ein. Die Führung in der Rumbacher Kirche übernahm der frühere Bürgermeister. Sehr interessant war für mich, dass vor der Reformation die Kirche in Rumbach, eine weit bekannte Wallfahrtskirche war.

In den dicken Wehrmauern der Bundenthaler Kirche entdeckten wir einen Raum, in dem sich Soldaten, besser Bürgerwehren aufhalten konnten. Sie schützten die Menschen, die bei Angriffen in die Wehrkirche fliehen konnten und sich zu ihrem Schutz dort aufhielten. Das ist auch noch durch ein Gemälde dargestellt.

Die Kapelle am Ortseingang von Bundenthal ist dem Heiligen Wendelinus geweiht.

.Es wird berichtet, dass durch Wallfahrten zu dieser Kapelle die Tiere, die Zweihufer, vor Maul- und Klauenseuche bewahrt wurden.

21. Juni:

Der Dekanatjugendseelsorger Pastoralreferent Stefan Papon informierte uns über das Weltjugendtreffen in Deutschland, in Köln. Einige von uns meldeten ihre Bereitschaft an Jugendliche bei sich einzuquartieren.

Nach meiner neuesten Information beim Dekanatsrat wird am 14.3.2005 das Weltjugendkreuz in Dahn sein. Am 8,15 Uhr wird dieses Kreuz zum Schulzentrum Dahn gebracht und um 9,15 Uhr wird es von unserer Kolpingjugend und den Ministranten zur Stadtgrenze bringen. Wir sind gebeten einfach da zu sein und mitzubeten, mitzusingen oder nur Spalier zu stehen. Vielleicht will unsere Jugend noch genauer informieren. Bei unserer Vorstandssitzung schien das noch etwas unklar. Das ist meine Information aus dem Dekanatsrat durch Pastoralreferent Stefan Papon und Dekan Banzer,

Am 17./18. Juli waren wir an der Quelle, an den Wurzeln der Kolpingbewegung, in Köln mit dem ICE. gereist. Bahnexperte Harald hat diese Fahrt bestens organisiert.

Neben der Führung durch die Zentrale des Kolpingwerkes, mit vielen geschichtlichen Darstellungen und Erlebnissen und Information über die Führung des internationalen Kolpingwerkes, erfuhren wir auch, wie die Jünglingsvereine und die Arbeitervereine der Kirche, Vorstufen der Kolpingfamilien in den Pfarreien waren.

In der Geschichtsschreibung unserer Kolpingfamilien hat das Konsequenzen. Wir können auch den Jünglingsverein und Arbeiterverein in Dahn als Vorstufe für unsere Kolpingfamilie sehen. Die Anfänge dieser Vereine liegen bereits vor dem 1. Weltkrieg. Es ist festgehalten,dass während des 1. Weltkrieges Mitglieder des Arbeitervereins von ihren Mitgliedern, aus der Heimat, zu Weihnachten, Päckchen in`s Feld geschickt bekamen. Das ist eine Aussage von Georg Christmann, dessen Vater damals Kasie des Arbeitervereins war.Wir wissen auch, dass der Platz, auf dem heute die Anlage des Reitervereins steht, der Junglingsplatz geheißen war.

Es gibt auch eine handgestickte Fahne des Jünglingvereins, die von unserem verstorbenen Kolpingbruder und Ehrenmitglied Johann Naab, 1933 vor dem Zugriff der SA. gerettet wurde. Sie ist noch bei seiner Witwe deponiert. Zum Jubiläum müssen wir sie holen.

Wir erlebten eine informative Stadtführung und eine begrenzte Domführung, weil die Kirchenchöre aus der ganzen Welt gerade ein Fest des Friedens feierten und nur eine begrenzte Domführung möglich war. Auch der Dom-Jugendchor aus Speyer war anwesend.

Ein >Höhepunkt unserer Reise nach Köln war die Eucharistiefeier in der Minoritenkirche, am Grab des seligen Adolf Kolping. Wir hatten uns einer Kolpingfamilie aus dem Sauerland angeschlossen und haben erlebt und mitgefeiert, wie die Kolpingfamilie aus dem Sauerland mit vielen Mitwirkenden, als Lektoren, Vorbeter, Kommunionhelfer mit ihrem Präses Eucharistie gefeiert haben. Wir waren eingebunden. Es war ein herrliches Gemeinschaftserlebnis. Am Grab des seligen Adolf Kolping haben wir für unsere Kolpingfamilie, aber auch für unsere Familien gebetet und gesungen.

Ein besonderes Erlebnis war auch die Fahrt mit dem ICE., der mit enormen Spitzengeschwindigkeiten bis 320 km, von Karlsruhe nach Köln sauste. Harald hat das bestens organisiert

13. September

Unsere alljährliche Führung durch den Lehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins mit anschließender Einkehr und sehr guter Bewirtung durch Gertrud, Oswald und Ottilie.

Schon bevor es die Grünen als Partei gab hat die Kolpingfamilie Dahn Veranstaltungen mit dem Thema: „Verantwortung für die Schöpfung“ durchgeführt. Auch unser jährliches Treffen im Lehrgarten, sehe ich u. a. auch ein Stück unter diesem Gesichtspunkt. Bezüglich Erhaltung der Schöpfung darf ich an die Bibelabende mit Herrn Urban zu diesem Thema erinnern. Sowie Vorträge mit Pfarrer Hundemer, heute Dompfarrer in Speyer.

11. Oktober:

Begegnung mit den Senioren des Alten- und Pflegeheims St. Marien, Wir beteten zuerst mit ihnen den Rosenkranz und sangen alte passenden Kirchenlieder. Ich stelle immer wieder fest, wie man mit dem Rosenkranzgebet und alten <Kirchenliedern diese alten Menschen gefühlsmäßig noch erreichen kann. .Wir machten alle bei den Senioren die Runde und sprachen mit den alten Leuten

Bei meinen Gesprächen mit den alten Leuten erinnere ich mich noch an die begrenzte Unterhaltung mit Franz Dauenhauer, der inzwischen bereits verstorben ist. Wie ich ihn an seine Zeit als Fußballer beim FC. Dahn erinnerte, war er gerührt und darüber sehr erfreut. Zum Abschluss wurden wir zur Kaffeerunde eingeladen.

8. November

Wir gedenken unserer Verstorbenen. Wortgottesdienst in der Pfarrkirche.

Seit der Neugründung sind es inzwischen über 50 Verstorbene Kolpingschwestern und Kolpingbrüder. Frau Hügen kam jetzt erst dazu.

Neben unserem Gebet für unsere Verstorbenen, wie das katholischer Brauch ist, und unserem Dank für ihre ehrenamtliche Arbeit erinnern wir uns auch immer an das Erbe, das sie uns, aber auch unserer Pfarrei St. Laurentius hinterlassen haben und machen uns immer bewusst: Was wir ererbt von unseren Vätern, in diesem Fall Vorfahren unserer Kolpingfamilie, erwirb es, um es zu besitzen. (Frei nach Schiller)

15. Nov. 2004

Referat und Diskussion zum Thema: Rettet eine gerechte Reform unsere Sozialsysreme? Kranken-Renten-Pflege-Arbeitslosenversicherung

Der Referent war der Landesvorsitzende der CDA, Josef Zolk

Es waren auch mehrer Teilnehmer aus der Politik anwesend. Es ging besonders um die Auswirkungen der Reformen auf unsere Renten, Pensionen, Zuzahlungen zur Krankenkasse usw. Irgendwo betrifft es jeden von uns. Besonders wurde auch über Hartz 4 diskutiert Es waren über das Arbeitsamt auch Arbeitslose eingeladen, die es ja u,a ,besonders betrifft. Leider war keiner da.

November 2004

Unsere Kolpingschwester Barbara Kerner, die Leiterin des Kindergartens St. Elisabeth hat einen adventlich-kreativen Workshop für Kinder in der Galerie N. durchgeführt und den Erlös für das Projekt des Kolpingwerkes in Brasilien zur Verfügung gestellt. Der Erlös reichte fast für eine Zisterne anzulegen. Ch hoffe, dass die Zisterne nun in Brasilien schon Wasser spendet.

Über das Fußballturnier, wird wohl Harald informieren.

4. Dezember 2004

Kolpinggedenktag

Wir begannen um 16.00 Uhr mit einer geselligen Kaffeerunde. Danach war eine Feierstunde mit der Ehrung von Gerhard Hemmer. Obwohl etwa 10 junge Leute in unserer Kolpingfamilie eingetreten sind, konnten aus beruflichen Gründen die meisten nicht anwesend sein, sodass die feierliche Aufnahme noch aussteht. Wir sollten sie vielleicht bei der Jubiläumsfeier nachholen. Herr Präses hat eine flammende Rede über die Bedeutung der Kolpingbewegung gehalten.

10. Januar Kappensitzung

Wegen des Meeresbebens hätten wir beinah unsere Kappen nicht aufgesetzt. Ich kann verstehen, dass mit dem täglichen Anblick der vielen Toten dem Einen oder dem Anderen das Feiern verging. Wir sagten aber dann: Wir haben alle gespendet und ändern an dem Elend leider nichts mehr. So viel Übermut ist bei unseren Kolpingfasenachtern auch in normalen Zeiten nicht festzustellen Es war also eine Kappensitzung mit angezogener Handbremse ob mit oder ohne Meeresbeben, das mag sich jeder selbst ausdenken.

Das ist mein Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr. Ich danke allen, die ehrenamtlich viel dazu beigetragen haben, dass dieses Programm ablaufen konnte und allen, die anwesend waren und auf ihre Weise teilgenommen und gewirkt haben.


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