Jahreshauptversammlung: 26.4.2004

Tätigkeitsbericht 1. Vorsitzender:

Das Vereinsjahr beginnt im Mai 2003 und endet mit der heutigen Veranstaltung.

Mai 2003: Unsere erste Veranstaltung im Vereinsjahr 2003/2004 befasste sich mit dem Thema: Grunderwerb und Verkauf in all seinen Formen. Referent Fritz Zapp.

Herr Zapp erklärte uns das juristische Umfeld für den Grunderwerb und für den Verkauf.

Er informierte darüber wie wir die Grundbucheintragungen verstehen können und machte darauf aufmerksam, dass sehr oft im Grundbuch getilgte Belastungen stehen, die wir überprüfen sollten. Dazu kann sich jeder, für wenig Gebühren, einen Grundbuchauszug beim Grundbuchamt Pirmasens bestellen.

Juni 2003: Im Juni besichtigten wir das Benediktinerkloster Klingenmünster, das in den letzten Jahren mit viel Mühe renoviert wurde. Die protestantische Kirche hat den Katholiken Katholiken einen großen Anteil des Klosters sehr günstig verkauft, Damit es wieder in einer Hand ist. Der Vorsitzende des Klostervereins ist ein Protestand.(Eine gute Zusammenarbeit). Außerdem machten wir eine Führung auf der Burg Landeck und informierten uns im Heimatmuseum Klingenmünster.

Bei der Klosterführung erfuhren wir in den entsprechenden Räumen des Klosters, über den Tagesablauf und über die Regel der Benediktinermönche sowie darüber, welche Inspiration, Impulse und umfangreiche Kultur von so einem Benediktinerkloster im 8. Jahrhundert ausgegangen sind..

Im Heimatmuseum erfuhren wir u. a. welche bedeutende Persönlichkeiten aus dem Landeckdorf hervorgegangen sind.

1. August Becker der Schriftsteller und Heimatdichter. Es lohnt sich immer noch einige seiner Bücher zu lesen .z.B. Hedwig, Das von Erlenbach u.a. handelt.

2. Der Arzt des König Ludwigs von Bayern, mit dem Namen Guthen. Wir wissen König Ludwig hat die Schlösser Neuschwanstein, Herrenchiemsee usw. erbaut. Guthen war beim König, als er ertrunken ist.

3. Der Mitbegründer der Pumpenfabrik KSB. Klein stammt aus Klingenmünster KSB. Ist ein Weltunternehmen.

4. Ein Auswanderer aus Klingenmünster in die USA, Georg Michael Hahn, der mit Präsident Lincoln in Verbindung stand, im Museum liegen Briefe vor, und erster Präsident des Staates Lusiana- war, sowie eine namhafte Universität gegründet hat.

Die Burg sahen wir unter dem historischen Gesichtspunkt und unter dem Aspekt: Sicherheit für das Kloster. Auch die Einkehr im Gasthaus Schwamm, war gesellig und lustig. Aus diesem Gasthaus stammt der Kapuzinerpater Isidor Schwamm ,der auch bei der Einweihung unseres Pater-Ingbert-Naab-Haus war und auch immer den anderen Kapuziner aus New Jork Bruder Bernhard, mitgebracht hat.


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Juli:

Am 5. Juli machten wir zusammen mit dem Pfarrverband eine Wallfahrt an das Grab des Heiligen Pirminius, , der maßgebende Missionar in unserer Pfälzer Heimat, an den man auch bestimmt ein Europa mit christlichen Wurzeln anhängen könnte.

August:

Ferien.

September:

Wie schützen wir uns vor Gewalt im Alter war das Thema- Ich war im Urlaub, wenn dazu noch jemand etwas sagen will?

Oktober:

Im Altersheim St. Marien beteten wir mit den Senioren den Rosenkranz. Wir können immer wieder feststellen, wie viele der Frauen, trotz ihres Alters oft alle Strophen von alten Marienlieder mitsingen können.

Außerdem hatten wir zusammen mit der Kolpingfamilie Hauenstein eine Veranstaltung mit dem Thema: Der Anfang vom Ende- 1933, das Jahr der Machtergreifung im Spiegel der Katholischen –Pfälzer-Presse und im Vergleich mit anderen Tageszeitungen mit einem der Pilger-Redakteuere Johannes Seibel. Die Diskussion war sehr interessant. Ein Kolpingbruder hat mich am nächsten Tag angerufen und hat sich sozusagen bei mir beschwert, dass in dieser Diskussion bei einigen wenigen Leuten Adolf Hitler so gut weggekommen ist.



November:

Wir gedachten wieder unserer Verstorbenen Inzwischen sind es, seit Neubeginn; über 46 verstobene Kolpingschwestern und Kolpingbrüder. Jetzt konnte ich in Erfahrung bringen, dass der Vorsitzende der Kolpingfamilie im Jahre 1930, nachdem alle männlichen Verbände der Pfarrei Dahn, wie Arbeiterverein, Jünglingverein, DJK usw.. in der Kolpingfamilie sich zusammen schlossen--- Lambert Karl war. Der erste Präses war Dekan Rauth. So steht es jedenfalls in der Geschichte der Katholischen Jugend der Diözese Speyer, die mir dieser Tage als früherer Mitarbeiter, Pfarrjugendführer etc., geschenkt wurde.

Dezember:

Am 6. Dezember feierten wir den Kolpinggedenktag

Wir begannen mit einer gemütlichen Runde bei Kaffee und Kuchen.

Danach hatten wir unter der Intension Geistliche Erneuerung einen Vortrag von unserem Präses zum Thema: Verständnis der Eucharistiefeier.

In der anschließenden Feierstunde konnten 6 neue Mitglieder aufgenommen werden, 4 Mitglieder wurden geehrt und erhielten eine Urkunde. Anschließend besuchten wir die Eucharistiefeier.in der Pfarrkirche.

Januar:

Mit welchen Tarifen der Bundesbahn fahren wir besonders günstig?

Dieser Vortrag mit dem Vorsitzenden unserer Jugendgruppe Harald kam besonders gut an. Nach der Verwirrung durch die Bundesbahn lagen wir bei den Besuchern genau richtig.

Ich konnte leider nicht dabei sein. Aber viele Leute haben mit noch sehr positiv zu dieser Information angesprochen. Ich erinnere mich an den Dr. Zentner., der auch bei der Veranstaltung war und mich in der Kirche angesprochen hat.

Februar:

In den Räumen des Obst- und Gartenbauvereins war Kappensitzung unter der Leitung des neuen Sitzungspräsidenten Hermann.

Ich erinnere mich besonders daran: Eine Witwe kam in den Himmel. Sie suchte sofort ihren lieben Mann. Es war aber erfolglos. Sie fand ihn nicht. Bis der Petrus dann endlich und zuletzt im Himmel der Martyrer ihn endlich gefunden hat.

März:

Das Problem mit der Schilddrüse musste ausfallen. Wir setzten kurzfristig den Bürgermeister und Kolpingmitglied Manfred Schreiner ein, der über die Zukunft Dahns, trotz leerer Kassen referiert hat.

Die Veranstaltung war sehr gut besucht.

Zum Abschluss meines Berichts danke ich allen Kolpingschwestern und Kolpingbrüdern, die sich immer wieder für unsere Kolpingfamilie einsetzen.

Besonders danke ich den Mitgliedern der Vorstandschaft und da besonders der engeren Vorstandschaft: der Marlene als 2. Vorsitzenden, der Gertrud als Schriftführerin, dem Wolfgang als Kassier.

Besonders will ich noch Otmar, Oswald und Gertrud Ruppert, Otilie, Hermann Thomas und meine Frau herausstellen und ihnen danken. Außerdem danke ich besonders unseren Frauen, die mit viel Liebe den Altar und die Kirche schmücken. Otilie, Gerti, Marlene, aber auch andere haben immer wieder mitgeholfen. Nicht zuletzt danke ich auch dem Vorsitzenden unserer Kolpingjugend, der nachher einen Bericht über die Neugründung der Kolpingjugend berichten wird.


Aussprache

Neue Zielsetzung. Blick in die Zukunft:

Am 1. und 2. September 1990 feierten wir das 60. Jubiläum unseres Bestehens. Die meisten erinnern sich noch. Zu diesen 60 Jahren, im Jahre 1990 muss man sagen, dass die Vorläufer der Kolpingfamilie, so wie es auch in anderen Pfarreien, bei ähnlichen Entwicklungen, auch gesehen wird, es den Arbeiterverein, Jünglingsverein, DJK usw. in Dahn schon vor dem 1. Weltkriege gegeben hat. Wie gesagt: Diese kirchlichen Vereine werden als Vorläufer gesehen. Aber erst im Jahre 1930 haben sie sich als Kolpingfamilie Dahn zusammengeschlossen.

Wir rechnen als Gründung das Jahr 1930. Ich zitiere aus der Chronik: 1929 Überführung des Jünglingvereins in den kath. Gesellenvereins, der schon bestand. Damit war in Dahn eine der zahlreichen Vereinigungen entstanden, der das Gedankengut und die sozialen Ziele Adolf Kolpings als ihre geistige Grundlage betrachtete. 1930 Ausbau des Hintergebäudes des Kaufhauses Eisel als Kolpinghaus. Dekan Rauth selbst übernimmt das Amt des Präses. Usw.

Das nächste Jubiläum würde dann 2005 anstehen. Dann können wir das 75 jährige Jubiläum feiern.

Wir haben uns in der Vorstandssitzung bereits Gedanken gemacht, ob, und wenn ja, dann, wie wir das Jubiläum gestalten wollen.

Es ist uns bewusst, dass ein Jubiläum auch Arbeit bringt und dass wir es deshalb kürzer halten müssen, als das Jubiläum im Jahr 1990.

Wir dachten an 1 Schwerpunkt, den wir jetzt schon allmählich angehen können, denn von diesem Jubiläum sollte auch etwas ausgehen.

Über folgende Schwerpunkte haben wir gesprochen:

1. Weitergabe des Glaubens und der christlichen Grundwerte an die nächste Generation

2. Zukunft unserer Pfarreien - Wir haben gehört, dass nach dem Pastoralplan Laien viele Aufgaben in den Pfarreien übernehmen sollen.

3. Stellenwert der Familien in unserer Gesellschaft.

4. Geschwisterliche Kirche.

Alle 4 Schwerpunkte wären aus unseren Tätigkeitsbereichen Kirche, Familie, Gesellschaft, Arbeitswelt.

Gibt es dazu Fragen oder Beiträge??????

Nach langer Diskussion hat Vorstandsmitglied Waldemar das Thema geschwisterliche Kirche als Schwerpunktthema vorgeschlagen und die Vorstandschaft hat einstimmig sich für dieses Thema ausgesprochen.

Diskussion



Mögliche Themen zum Schwerpunkt: Geschwisterliche Kirche

Es ist eine Themensammlung, die nicht alle verwirklicht werden können Wie man heute so modern sagt: Sie sind angedacht und sind noch entwicklungsfähig.

Hier eine Auslese:

Traditions- und Geschichtsbewusstsein in unserer Pfarrei wecken und verstärken, um Identifikation der Pfarrangehörigen zu steigern. Dazu würde auch die Geschichte des Kirchenwaldes und der Michaelskapelle gehören.

Aufschriften des Priestergrabes, Erinnerungstafeln an Priester. Dazu gehören nicht nur die Priester und Ordensleute, die hier gewirkt haben, auf deren Schultern wir stehen sondern auch derer, die aus der Pfarrei kommen.

Seelsorge, Telefonseelsorge stellt sich vor.

Thema..Frauen in der Kirche. Zur Geschwisterlichkeit gehören ja auch die Frauen sonst könnte man unser Hauptthema auch Brüderlichkeit in der Kirche nennen.

Aufgaben der Laien nach dem Pastoralplan.

Seelsorge und Selbsthilfegruppen für Alleinerziehende, Geschiedene.

Gentechnik aus Verantwortung für die Schöpfung: Gentechnik am Menschen, Tieren, Pflanzen.

Kirche und Pfarrei als Heimat, als Lebenshilfe erleben. Jeden annehmen und abholen wo er gerade steht.

Uns für Nachbarschaftshilfe sensibilisieren. Besuch von Einsamen und Kranken. Trauerarbeit bei Verlust eines geliebten Menschen.

Begegnung der Generationen. Wir kennen bereits den Generationenchor.

Aufwertung des Ehrenamtes. usw.

Da kommen bestimmt noch viele Ideen, die in Zusammenarbeit mit unserem Präses angegangen werden könnten. Und erst noch richtig ausgebrütet werden müssen. Es muss geprüft werden was machbar ist.

Alles unter dem Motto des Heiligen Augustinus: Liebe, und dann tu was du willst. Dann hätten wir das richtige Motiv zu dem vorgesehenen Motto.

Kurzseminar:

Kommunikation, Dialog, Streitkultur, Konfliktlösungsmodelle, Rollenverständnis aus geschwisterlicher Sicht.

Aktionen:

Besuche von Einsamen, Kranken, Alten, Nachbarschaftshilfe.

Als Jubiläumshöhepunkt könnte ich mir vorstellen, dass wir uns zu einer Feierstunde am Samstag Nachmittag hier im Pater-Ingbert-Naab-Haus treffen und anschließend im Gemeindegottesdienst um 19,30 Uhr eine Festgottesdienst feiern unter unserem Motto: Geschwisterliche Kirche. .

Diskussion.

Weitere Berichte: Siehe Tagesordnung

Aussprache, Anregungen, Kritik

Entlastung der Vorstandschaft

Verschiedenes:

Kegeln, Krankenbesuche, 1. Mai Hochstellerhof, Nächste Veranstaltung, 2tägige Fahrt nach Köln—auf den Spuren des Adolf Kolping—Rückfahrt eventuell in Bonn das Museum der Deutschen Geschichte, das haben wir alle erlebt. (Bahnfahrt mit der Kolpingjugend.)

Lied: Vater Kolping




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