Ehrungen unserer Mitglieder:




Diözesanehrenurkunde für Ottmar Barlang


Ottmar Barlang ist am 6.12.1981 in die Kolpingfamilie Dahn eingetreten. Schon bald nach seiner Aufnahme wurde er zusammen mit seiner Frau zum Beauftragten für das Aufgabenfeld „Arbeit und Beruf“ gewählt. Ottmar gehört seit 21 Jahren zur Vorstandschaft der Kolpingfamilie Dahn.

Das langjährige Vorstandsmitglied hat eine gute Fähigkeit in seinem Aufgabenbereich Situationen zu analysieren, daraus Schlüsse zu ziehen und Lösungen vorzuschlagen.


Er war in der Schuhindustrie beschäftigt. Dadurch hatte er Einblick in die Situation der Menschen, die dort arbeiteten. Weiterhin hat er gewusst „wo sie der Schuh drückt.“ So konnte er viele Anregungen über notwendige Bildungsthemen und Aktionen geben. Daher befassten wir uns immer wieder mit den Sozialsystemen wie Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung.

Durch seine Anregungen feierten wir über viele Jahre am 1. Mai Gottesdienste mit dem Thema Kirche und Arbeitswelt und gingen speziell auf die Probleme der Arbeitenden in der Schuhindustrie ein.

Ottmar präsentierte sich nicht so gerne in der Öffentlichkeit. Trotzdem hielt er engen Kontakt mit dem damaligen Vorsitzenden und brachte so seine guten Anregungen direkt bei ihm sowie in den Vorstandssitzungen ein.

Seit 10 Jahren steht er in der Verantwortung für den Einkauf der Getränke, die bei den Veranstaltungen angeboten werden.

Ottmar ist in seinem Einsatz für die Kolpingfamilie sehr zuverlässig und verantwortungsbewusst. Wir schlagen ihn deshalb für die Aushändigung der Diözesanehrenurkunde des Kolpingwerkes - Diözesanverband Speyer - vor.



Am 1. Dezember 2006 wurde Oswald Ruppert die Diözesanehrenurkunde verliehen:


Oswald Ruppert, geb. am 30.10.1930 ist am 01.07.1986 in die Kolpingfamilie Dahn eingetreten.

Nach relativ kurzer Zeit war er bereit in der Vorstandschaft mitzuarbeiten. Zusammen mit seiner Freu Gertrud übernahm er den Sachbereich Ehe und Familie.

Darüber hinaus übernahmen sie seit 1987 auch den Wirtschaftsbetrieb für die Dahner Kolpingfamilie.

Bei jeder Veranstaltung sorgen sie für das leibliche Wohl unserer Gäste und unserer Mitglieder.

Auch an größeren Ereignissen wie Kolpinggedenktag, Pfalzer Owend oder an unserem Jubiläum im vergangenen Jahr 2005 organisierte Oswald zusammen mit seiner Frau den Wirtschaftsbetrieb.

Beide gehen seit vielen Jahren an unseren Fastnachtsveranstaltungen in die „Bütt“ und sie tragen immer wieder mit neuen Einfällen zur Unterhaltung unserer Kolpingfamilie bei.

Obwohl sie sich ständig für ihre Großfamilie einsetzen, sie haben 7 Kinder und 13 Enkel, ist ihnen für die Kolpingfamilie nichts zuviel. Wir können uns auf sie verlassen.

Über Jahrzehnte hat sich Oswald Ruppert bei Pfarreifesten engagiert. Er war bei der Renovierung des Pfarrheimes im Großeinsatz und brachte seine umfangreichen handwerklichen Fähigkeiten ehrenamtlich ein .Auch in unserer Pfarrkirche führte er Ausbesserungs- und Reparaturarbeiten ehrenamtlich durch.

Oswald Ruppert ist auch seit 15 Jahren Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Dahn.

Für unsere Kolpingfamilie organisiert er im großen Lehrgarten des Vereins Informationsveranstaltungen über Heil- und Gewürzkräuter, über Gemüse und Obstsorten, über Bäume schneiden ect. Er stellt seine Informationen im Lehrgarten unter das Thema: Verantwortung für die Schöpfung.

Oswald Ruppert ist eine große Stütze in unserer Kolpingfamilie und ein engagierter Helfer in unserer Pfarrei.


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Pirminiusplakette für Waldemar Seibel:

Am 3. Oktober 1999, nach dem Pontifikalamt im Speyerer Dom, hat unser Herr Bischof Dr. Anton Schlembach im Festsaal des Friedrich-von-Spee-Hauses in Speyer, Waldemar Seibel, langjähriges Vorstands-mitglied unserer Kolpingfamilie, nach Würdigung seiner vielen Verdienste mit der Pirminius-Plakette ausgezeichnet (siehe Foto). Die Pirminius-Plakette ist die höchste bischöfliche Auszeichnung für ehrenamtliche Dienste in den Pfarreien, Dekanaten und auf Diözesan- Ebene.

Am 2. Januar 2000 wurde Waldemar Seibel, an dessen 70. Geburtstag, in einer Feierstunde im Saal des Pater-Ingbert-Naab-Hauses auch die Landesehrennadel, die höchste Auszeichnung des Landes für ehrenamtliche Tätigkeit, von Landrat Hans Jörg Duppre verliehen.

Die nachfolgenden Personen durften wir für ihre langjährige und treue Mitgliedschaft ehren.


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Im Jahr 2001 wurde Reinhard Schantz die Diözesanehrenurkunde verliehen:


Bereits im Alter von 10 Jahren ist Reinhard Schantz Meßdiener geworden. Er erinnert sich aus dieser Zeit an die Einweihung des Ehrenfriedhofes Dahn unter dem Hochstein und an die Glockenweihe seiner Heimatkirche. Die Glocken mussten nach dem 2. Weltkrieg neu angeschafft werden, weil die früheren Glocken dem Krieg zum Opfer fielen. Kardinal Wendel nahm diese Weihen vor. Bei beiden Feiern durfte er als Messdiener dabei sein.

Seine Tätigkeit für seine Pfarrei St. Laurentius Dahn setzte er als Gruppenleiter der KJG und als "Pfarrjugendführer" fort. Seine Jungschargruppe nahm am Singewettstreit des Bezirkes Westpfalz teil und er-

reichte den 3. Platz. Als Pfarrjugendführer war er u. a. mitverantwortlich für die Organisation und Durchführung

von Zeltlagern und der Einweihung des Jugendhauses. St Michael unter dem Sängerfelsen.. Er organisierte im damaligen Jugendhaus unter dem Sängerfelsen, gut besuchte und beliebte Tanzveranstaltungen, die für die Gesamtpfarrei geöffnet waren.

In der Laienspielgruppe der KJG. spielte er Hauptrollen in Krippenspielen und erinnert sich besonders an die

Jubiläumsfeier der Dahner Schwesternstation (Elisabethenverein), bei der er beim Festakt im Laienspiel, das zum Festprogramm gehörte, die Hauptrolle des Bettelmönches spielte.

Während seiner Tätigkeit in der KJG besuchte Reinhard Schantz mehrere Seminare der Katholischen Soziallehre.

Er bekam von Pfarrer Stoltz, dem damaligen Diözesanjugendseelsorger, Heinz Bitz, Diözesanjugendleiter und Kurt Wetzler, CAJ Ludwigshafen und Betriebsrat der BASF eine Berufung als Diözesansekretär der CAJ, die er aus familiären Gründen ablehnen musste.

Das damalige Leitungsteam unter Pfarrer Wokart stellte seine Arbeit u.a. unter das Ziel: Nach dem Herauswach-

sen aus der Jugend, sollte sich jeder auch weiterhin in kirchlichen Erwachsenenverbänden ,engagieren und eine gewisse Freizeit auch ehrenamtlich der Allgemeinheit zur Verfügung stellen .Nach dem Ausscheiden aus der KJG schloss sich Reinhard Schantz der neu gegründeten Kolpingfamilie an, bei der er auch die Möglichkeit sah, im Sinne der Katholischen Soziallehre weiter tätig sein zu können.

Kurz nach seinem Eintritt war er stellvertretender Vorsitzender der Kolpingfamilie und Mitorganisator einiger Seminare Katholische Soziallehre, zu dem die Gesamtpfarrei eingeladen war Dieses Seminar hatte über 100 Teilnehmer.

Reinhard Schantz ist auch Gründungmitglied des Kneippvereins Dahn und war bis zu seinem Wegzug nach der Verheiratung bis zum 100 jährigen Jubiläum des MGV, Kassenverwalter des Männergesangvereins Dahn.

Nach seiner Verheiratung im Jahre 1962 verzog Reinhard Schantz in den Heimatort seiner Frau, nach Klingenmünster.

Er war dort Mitglied des erstmals gewählten Pfarrgemeinderates, Leiter des Bildungswerkes der Pfarrei St. Michael und als Lektor tätig. Er leitete es über mehrere Jahre. Während seines Studiums an der EWH (jetzt Uni) Landau, gründete er das Volksbildungswerk der Gemeinde Klingenmünster, leitete es über mehrere Jahre und arbeitete in der Vorstandschaft der CDU Klingenmünster/ Gleiszellen mit.

Im Jahr 1970 ist Reinhard Schantz mit seiner Familie mit 4 Kindern, wieder nach Dahn zurückgekehrt. Seit die-ser Zeit arbeitet er wieder in der Kolpingfamilie Dahn mit. Er ist seit 1986 Vorsitzender, war 12 Jahre Mitglied des Pfarrgemeinderates, 2 Perioden, 8 Jahre, Mitglied des Verwaltungsrates, viele Jahre Lektor und Kommunionhelfer, Besucher von älteren und kranken Gemeindemitgliedern, Altpapier- und Altkleidersammler

für die Mission und vom 14. Lebensjahr bis zum 68. Lebensjahr Helfer bei vielen Pfarreifesten....

Mit seiner Frau zusammen war er über 8 Jahre Mitarbeiter bei der Ehevorbereitung im Pfarrverband Dahn. Er veranstaltete bei der Kolpingfamilie in dieser Zeit eine Vortragsreihe mit dem Rahmenthema Ehe und Familie in unserer Zeit, bei der auch das Thema Seelsorge für Geschiedene und Alleinerziehende seinen Platz hatte. Daraus wuchs eine Selbsthilfegruppe für Geschiedene und

Alleinerziehende unter der Leitung von Marlene und Klaus Gerst.

Reinhard Schantz ist Gründungsmitglied des Kneippvereins Dahn und war bis einschließlich der Hundertjahrfeier Kassenverwalter des MGV Dahn.

Er ist seit 8 Jahren Mitglied des Stadtrates Dahn und als Mandatsträger, in mehreren Ausschüssen der Stadt und der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland, vertreten. Reinhard Schantz ist auch Mitglied des Kreisvorstandes der Senioren-Union der CDU und Mitglied des Kreisrechtsausschusses bei der Kreisverwaltung.

Außerdem ist er Mitglied des Seniorenbeirates des Landkreises Südwestpfalz und besuchte im Auftrag der Kreisverwaltung Altersheime.

Er kümmert sich besonders um Senioren, die von ihren Angehörigen wenig Besuch bekommen. Mit noch rüstigen Senioren führte er Unterhaltungen über die Zeiten, in denen sie noch mitten im Leben standen. So z.B.: Gespräche über Verwandtschaftliche Zusammenhänge von Familien, die schon sehr lange in Dahn ansässig sind, über die Brunnen in Dahn vor dem 2. Weltkrieg, über die Arbeit in den Dahner Schuhfabriken, über Dahner Originale früherer Zeiten, über die ältesten, noch lebenden Bürger der Stadt Dahn.

Reinhard Schantz hat eine Berufung als Schöffe am Landgericht Zweibrücken. Er war fast 5 Jahre als Schöffe tätig. Zuletzt war er Mitglied der 2 Strafkammer unter dem Vorsitz von Frau Dr. Buser.

Er sagte: "Während meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Kirche sind mir einige Priesterpersönlichkeiten begegnet, die mich motiviert haben, mich für unsere Kirche sowie für die Allgemeinheit ehrenamtlich zu engagieren. Bei meinem Engagement in der Jugendarbeit hat sich auch mein Wunsch Lehrer zu werden, bestätigt“

Als spät Berufener studierte er Pädagogik für Grund- und Hauptschule an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule in Landau, heute Uni Landau. Nach seinem Studium war Reinhard Schantz an folgenden Schulen tätig: Volksschule Schweigen/Rechtenbach, Grundschule Herxheim bei Landau, Volksschule Silz, Grund- und Hauptschule Gossersweiler/Stein, Volksschule Bruchweiler, Grundschule St. Georg Busenberg. An dieser Schule werden auch die Grundschüler aus Erlenbach unterrichtet. Reinhard Schantz war an dieser Schule 16 Jahre Schulleiter.

Inzwischen ist er gewähltes Mitglied des Diözesankatholikenrates der Diözese Speyer und des Dekanatsrates des Dekanats Pirmasens. Er arbeitet in den Ausschüssen Kirche und Gesellschaft und Innerkirchliche Angelegenheiten.

Seit vielen Jahren, bis zum heutigen Tag ist Reinhard Schantz Vorstandsmitglied der CDU Dahn .

Seit 2004 ist er auch Mitglied des Kreisrechtsausschusses der Kreisverwaltung Südwestpfalz.

Außerdem ist Reinhard Schantz noch im Schulträgerausschuss der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland und stellvertretendes Mitglied im Kulturauschuss der Stadt Dahn tätig.

Im Jahre 1964 ist er in den Landeckverein Klingenmünster eingetreten und wurde am 10.Juni 2006 für 42 jährige Mitgliedschaft beim 125 jährigen Jubiläum des Vereins geehrt.

Als Gründungsmitglied des Kneippvereins wurde er, am 25. Jubiläum des Kneippvereins zusammen mit seiner Frau geehrt. Reinhard ist auch Mitglied des Vereins der Klosterfreunde des ehemaligen Benediktinerklosters Klingenmünster.


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Marlene Gerst erhielt die Diözesanehrenurkunde:


Frau Marlene Gerst ist 1989 am in die Kolpingfamilie Dahn eingetreten. Bereits mit 14 Jahren war sie Gruppenleiterin bei der KJG in ihrer Heimatpfarrei engagiert

In dieser Zeit hat Marlene Gerst den Kindergottesdienst organisiert und in der Mandolin- und Gitarrengruppe bei der Gestaltung des Gottesdienstes mitgewirkt.

Nach der beruflichen Ausbildung, Abschluss Meisterprüfung im Friseurhandwerk, und nachdem ihre 3 Kinder zur Schule gingen, hat sie sich in der Stadt und der Pfarrgemeinde Dahn wieder ehrenamtlich engagiert.

Neben der Mitwirkung in der Musikgruppe des Pfälzerwaldvereins Dahn, ist sie, zusammen mit Ihrem Mann in den Kirchenchor der Pfarrei St. Laurentius eingetreten. Seit 25 Jahre ist sie eine zuverlässige Sängerin.

Mit einigen Kolpingfrauen zusammen, sorgt sie für den Blumenschmuck in der Pfarrkirche.

Sie kümmert sich um die Sammlung von Altkleider für die Aktion Brasilien des Kolpingwerkes.

Außerdem hat Marlene Gerst zusammen mit ihrem Mann eine Selbsthilfegruppe für Suchtkranke geleitet und darüber hinaus die nach Hilfe suchende Menschen persönlich betreut.

Eine weitere Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende, Getrenntlebende, und Geschiedene hat sie zusammen mit ihrem Mann im Rahmen der Kolpingarbeit Dahn in`s Leben gerufen und später über einige Jahre als Angebot der Kolpingfamilie Dahn, allein mit Erfolg weiter geführt.

Seit 8 Jahren ist Marlene Gerst 2. Vorsitzende der Kolpingfamilie Dahn. Ihre aktive und kreative Mitarbeit wird sehr geschätzt.


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Wolfgang Burkhard bekam ebenfalls die Diözesanehrenurkunde:


Wolfgang Burkhard hat sich schon im Alter von 10 Jahren als Messdiener in den Dienst der Pfarrei St. Laurentius Dahn gestellt. Gleichzeitig war er Mitglied der Katholischen Jugend.

Im Mai 1955 wurde, auch durch seine Initiative, die Kolpingfamilie Dahn nach dem 2. Weltkrieg, neu gegründet. Er war Gründungsmitglied, ein Mann der ersten Stunde. Sein Übertritt von der Katholischen Jugend zur Kolpingfamilie war nahtlos.

Bis zu seiner Heirat am 25.7.1961 war Wolfgang Burkhart über längere Zeit Senior. Er war seit dieser Zeit, mit wenigen Unterbrechungen, immer wieder in der engeren Vorstandschaft der Kolpingfamilie aktiv tätig.

Bei Pfarreifesten, Kolpingfesten z.B. unserem Jubiläum, oder anderen Ereignissen im Ablauf des Kirchenjahres, war er immer ein zuverlässiger, ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Wolfgang Burkhard hat sich auch über 6 Jahre als 2. Vorsitzende in die Pflicht nehmen lassen.

Seit 1.3.1988 bis zu heutigen Tag verwaltet er zuverlässig, mit größter Sorgfalt und Wirtschaftlichkeit die Kasse der Kolpingfamilie.

Vom 10. Lebensjahr bis zum heutigen Tag steht Wolfgang Burkhard über 58 Jahre im ehrenamtlichen Dienst der Pfarrei St. Laurentius Dahn.





Ludwig Stöckel , 50 jähriges Jubiläum bei der Kolpingfamilie

Kolpingbruder Ludwig ist am 9. April 1953 in den Gesellenverein Will ,Kanton St. Gallen in der Schweiz, in die Kolpingfamilie eingetreten. Wie kam er dazu in der Schweiz in die Kolpingfamilie einzutreten.?

Wie es sich für einen tüchtigen Kolpingbruder gehört, ist er nach Abschluss seiner Lehre als Sattler und Polsterer auf die Wanderschaft gegangen. Da war nicht nur Abenteuerlust dabei, vielmehr wollte er seine handwerkliche Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern und ergänzen und als tüchtiger Geselle einmal wieder in die Heimat zurück kommen. Ludwig wanderte, wie wir schon gehört haben, in den Kanton St. Gallen in der Schweiz. Sein Meister sagte sich: „ Wenn ich den jungen Mann aus der Pfalz mitnehme zu unserem Gesellenverein, kann das nur gut für ihn sein. Er ist dann in bester Gesellschaft und sein Streben nach Tüchtigkeit wird hier bestens unterstützt.“

Da es im gleichen Ort keine Kolpingfamilie gegeben hat, sind der Meister und sein Geselle Ludwig mit dem Täff-Täff, sprich kleines Motorrad, zum 10 km entfernten Will gefahren. Als Kolpingbruder Ludwig die Leute dort gekannt hat, ist der Meister nicht immer gefahren und Ludwig ist jede Woche zum Kolpingabend über 10 km her und 10 km zurück alleine mit dem Fahrrad gefahren.

Ludwig hat mir gesagt: jeder Kolpingabend in Will, war für ihn ein gesellschaftliches Ereignis. Mit anderen Worten; Er hat dort gleichgesinnte getroffen, die es gut mit ihm meinten, bei denen er sich sehr wohl gefühlt hat. Diese Kolpingfamilie war international besetzt. Junge Leute aus Österreich, Deutschland, natürlich der Schweiz, waren seine Kolpingbrüder.

Besonders erinnert er sich gerne an die großen, demonstrativen, Flagge zeigenden Fronleichnamsprozessionen, bei der auch seine Kolpingfamilie mit Banner und die Einheimischen sicher auch in Trachten dabei waren. .

1955 kam er nach Dahn zurück und hat nahtlos bei der Kolpingfamilie weiter gemacht.

Bis zur Eröffnung seines eigenen Geschäftes war er ein pünktlicher und eifriger Besucher der Kolpingveranstaltungen. Aus Zeitgründen hat dann der Eifer etwas nachgelassen. Ludwig ist bei uns das dienstälteste Kolpingmitglied und hat eine klassische Laufbahn eines Kolpingbruders genommen. (Wanderjahre als Geselle bei vielen Meistern und in der Fremde in die Kolpingfamilie eingetreten.). Solche Leute blieben nicht Gesellen. Sie wurden auch Meister, haben ein eigenes Geschäft eröffnet und sich selbständig gemacht.

Ich gratuliere zu deinem 50 jährigen Jubiläum sehr herzlich, wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute und Gottes Segen. Bleibe uns noch sehr lang erhalten.


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Ehrung Otto Kerner

Otto hat bis zum heutigen Tag eine typische ehrenamtliche, kirchliche Laufbahn zurückgelegt. Wir wissen alle, bis zum heutigen Tag stellt er sich als Kommunionhelfer in den Dienst unserer Pfarrgemeinde.

Schon in den Jahren 1933 bis 1935 war er Mitglied der Katholischen >Jugendbewegung. Nach der Machtergreifung waren öffentliche Jugendtätigkeiten im Deutschen Reich nicht mehr möglich.

Otto war als Soldat der Wehrmacht eingezogen und kam 1945 nach England in Gefangenschaft. Mit Gleichgesinnten hat er im Gefangenenlager eine Pfadfindergruppe St. Georg gegründet.

Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenenschaft engagierte er sich in unserer Pfarrei St. Laurentius Dahn bei der Katholischen Jugend. Er ließ sich als Gruppenleiter und Pfarreileiter in die Pflicht nehmen. Ich habe ihn noch selbst als Pfarrjugendleiter erlebt und erinnere mich an ein Deutschlandtreffen der Pfarr- und Dekanatsjugendleiter in Augsburg.

Nachdem er aus dem Jugendalter herausgewachsen war, trat er in die neu gegründete Kolpingfamilie Dahn ein. Sein Freund, Kaplan Meyer, hatte die Vorbereitung für die Neugründung getroffen. Die Jugendarbeit war für ihn keine Sackgasse. Er trat nach dem Jugendalter in weizterführende, kirchliche Verbände ein. So war er auch längere Zeit als Sänger im Kirchenchor.

Otto gehörte sowohl dem Pfarrgemeinderat als auch dem Verwaltungsrat an. Für ihn war auch selbstverständlich sich als Helfer bei den Pfarreifesten wie Reunion zur Verfügung zu stellen.

Er war sich auch nicht zu schade beim Altpapier uind Altkleidersammeln zu helfen. Der Erlös aus diesen Sammlungen wurde für soziale Zwecke oder für die Kasse der Pfarrei zur Verfügung gestellt.

Otto war auch Mitglied des Verbandgemeinderates und des Stadtrates.

Als unter Pfarrer Wokart das Jugendhaus St. Michael unter dem Sängerfelsen in der Schillerstraße gebaut wurde, hat er so , wie viele von uns, nicht nur Steine gebrochen, er hat mit seinem Pferd diese Steine auch zur Baustelle transportiert. Dies alles ehrenamtlich, für Gotteslohn.

Wir wissen alle, dass ohne den Verkaufserlös dieses Hauses St. Michael, der Bau des heutigen Pater-Ingbert-Naab-Haus nicht möglich gewesen wäre.

Otto hat ein Leben lang nach den Zielvorstellungen eines Kolpingsohnes gehandelt. Er hat sich so große Verdienste für die Allgemeinheit erworben.



Alle Texte wurden von Reinhard Schantz verfasst.




Zeitungsartikel über Ernst Wagner:


Zum Lesen bitte anklicken!




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